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Mann tötet Frau in Reutlingen mit Machete

Die Polizei hat in Reutlingen einen Mann festgenommen, der mit einer Machete eine Frau getötet und zwei weitere Menschen verletzt haben soll.

Nach derzeitigem Kenntnistand kam es in der Stadtbachstraße zwischen einer 45-jährigen polnischen Frau und einem 21-jährigen syrischen Asylbewerber aus bislang ungeklärter Ursache zum Streit, in dessen Verlauf das Opfer vom Tatverdächtigen durch eine Machete tödlich im Kopfbereich verletzt wurde. In der Folge schlug der Asylbewerber am Federnseeplatz mit der Machete die Scheiben eines Pkw Citroën ein, in dem sich eine 51-jährige Frau sowie ein 41-jähriger Mann befanden.

Bei dem Angriff erlitt die Frau Schnittwunden am Unterarm, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Mann erlitt einen Schock und musste ebenfalls stationär aufgenommen werden. Im Anschluss begab sich der junge Mann in ein in der Nähe befindliche Gaststätte in der Eberhardstraße und verletzte einen 23-jährigen Mann im Gesicht.

Die Verletzungen mussten ebenfalls stationär behandelt werden. Danach ging der Täter zu einem Imbiss in der Wilhelmstraße und schlug dort mehrfach mit der Machete auf einen Holztisch ein. Er flüchtete über die Karlstraße, wo er von einem Pkw BMW erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Dort konnte er schließlich von der Polizei festgenommen werden.

Während der Flucht des Täters verletzten sich in der Wilhelmstraße zwei Frauen im Alter von 54 und 21 Jahren. Die Ältere der Beiden musste aufgrund einer Kopfplatzwunde behandelt werden. Die Jüngere erlitt einen Schock. Beide wurden stationär in einer Klinik aufgenommen.

Es liegen erste Anhaltspunkte vor, dass es sich bei der Tötung der Frau um eine Beziehungstat handeln könnte. Nach derzeitigem Kenntnisstand handelt es sich um einen Einzeltäter, eine Gefahr für die Bevölkerung in und um Reutlingen besteht nicht. Anhaltspunkte für einen terroristischen Hintergrund liegen nicht vor.

Der Tatverdächtige ist der Polizei wegen verschiedener Delikte, unter anderem wegen Körperverletzung, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Eigentumsdelikten bekannt. Er befindet sich seit ca. über einem Jahr in Deutschland. Er wurde bei dem Zusammenstoß mit dem BMW verletzt und muss stationär intensivmedizinisch betreut werden. Er ist derzeit nicht vernehmungsfähig und wird von der Polizei bewacht.

Es sind Kriseninterventionsteams im Einsatz. Sie kümmern sich um Augenzeugen, Angehörige der Opfer und Einsatzkräfte.

Der Baden-Württembergische Innenminister Strobl hat die Polizei gelobt. Er denke jetzt an die Angehörigen und die Verletzten.

+++ Stand: Sonntag, 23:40 Uhr. Dieser Post wird fortlaufend aktualisiert +++

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