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Fahrlässige Tötung: 78-jährige erstickt in Tübinger Pflegeheim

Am Donnerstagnachmittag ist es passiert: Beim Sommerfest ihres Tübinger Seniorenheims isst eine 78-jährige Frau ein Wurststück und bekommt das Stück in den falschen Hals. Sie hat Angst zu ersticken. Der 47-jährige Heimleiter und ein 56-jährige Pflegeleiterin versuchen das Stück zu lösen, was teilweise auch gelingt. Doch die Atemnot der Frau bleibt bestehen. Statt einen Rettungswagen zu rufen, wird die Frau in ihr Bett gebracht. Dort stirbt sie.

Erst anderthalb Stunden nach dem Vorfall werden die Rettungskräfte und die Polizei verständigt. Die Notärztin kann aber nur noch den Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Tötung gegen die Leitung des Pflegeheims.

Um den Fall zu klären wird die Frau von einem Gerichtsmediziner obduziert werden.

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