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ULF: StuRa scheitert an Parteipolitik

Es war bis jetzt die Überraschung der StuRa-Wahl 2016. Die Jura-Fachschaft Unabhängige Liste Fachschaft (ULF) tritt mit einer eigenen Liste für den StuRa und den Senat an. Ungewöhnlich für eine Einzelfachschaft. Jetzt hat ULF gegenüber Neckarstudent erklärt, warum sie antreten wollen.

“Unsere Entscheidung als eigene Liste anzutreten fand vor allem aus der Motivation heraus statt, die Arbeit in diesen Gremien selbst produktiv mitzugestalten. Wir haben teilweise den Eindruck, dass die Arbeit in den Gremien an parteipolitischen Linien orientiert ist und zeitweise an ihnen scheitert. Nach unserem Befinden finden sich einige Studenten in den bestehenden politischen Hochschulgruppen nicht wieder”, meint Sven von der ULF.

Dabei treten sie bewusst als unabhängig von der FSVV an, obwohl man denken könnte, eine Fachschaft gehöre zur “Fachschaften Vollversammlung”. Deren Arbeit stoße aber nicht bei allen auf Zufriedenheit, meint die Gruppe. Ihnen sei bewusst, dass sie noch nicht viel Erfahrung in Sachen Uni-Politik mitbringen. Deswegen sagen sie auch: “Für all denjenigen, die sich in den bestehenden parteipolitischen Hochschulgruppen wiederfinden, werden wir insofern die falsche Wahl sein. Wir möchten jedoch um diejenigen Personen werben, die bei den bisherigen Wahlmöglichkeiten keinen Anknüpfungspunkt hatten oder uns als Personen diese Arbeit anvertrauen möchten.”

Wichtig ist der ULF, dass sie sich ausdrücklich nicht nur an Juristen wenden, sondern, dass sie so weit wie möglich alle Studierenden ansprechen wollen. “Insofern müssen wir betonen, dass unsere eigentliche Fachschaftsarbeit nicht mit der Arbeit im StuRa oder dem Senat vermengt werden soll.”

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