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Dreharbeiten lösen Polizeieinsatz aus

Wenn man einen Film auf privatem Gelände drehen möchte, dann läuft das normalerweise so: Man fragt den Besitzer, ob man das darf. Erlaubt der das, dann kann es losgehen. Wenn nicht, dann muss man sich eine andere Location suchen. In diesem Fall haben Jugendliche diese Erlaubnis nicht bekommen, als sie einen Raubüberfall an einer Tankstelle in der Tübinger Wilhelmstraße aufnehmen wollten. Sie haben dann aber trotzdem ihren Videodreh begonnen.

Das hat am Samstagmittag um kurz vor 17 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Eine Passantin hatte die Polizei gerufen, als sie vor der Tankstelle einen jüngeren, maskierten Mann mit einem silbernen Gegenstand in der Hand erkannte.

Die Polizei nahm an, dass möglicherweise ein Raubüberfall stattgefunden hat beziehungsweise kurz bevorstand, weshalb sie mit einem Großeinsatz reagierte. Erst dort fanden die Beamten heraus, dass es nur ein Videodreh war. Die Jugendlichen müssen laut Polizei damit rechnen, dass ihnen die Einsatzkosten auferlegt werden.

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