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AfD-Parteitags-Leak: Todesdrohungen an Tübinger Student

Von Constantin Pläcking

Während des Bundesparteitags der AfD am 30.4.2016 und am 1.5.2016 wurden auf einer linksgerichteten Internetseite private Teilnehmerdaten veröffentlicht.

Schlimm genug für die betroffenen AfD Mitglieder, die jetzt um die eigene und die Sicherheit ihrer Familie bangen müssen. Schlimmer aber noch, wenn man mit der AfD gar nichts zu tun hat. Das ist dem Tübiger Politikstudenten Joel Rosenfelder passiert.

Er forscht in seiner Abschlussarbeit über die AfD und hatte sich deswegen für den Parteitag angemeldet. Er ist aber dann gar nicht in die Halle gekommen, steht aber auf der veröffentlichten Liste. Jetzt hat er eine Todesdrohung bekommen.

 

Das Datenleak “geht gar nicht”

Joel hält die Positionen der AfD selbst für falsch, doch muss sich in diesem Fall auf deren Seite stellen. Er empfindet es als Angriff auf die Demokratie. So würde man nicht zu einem gesellschaftlichen Konsens finden. Außerdem könne sich die AfD jetzt ein weiteres Mal als Opfer darstellen und hätte ja hier auch Recht. Mit der Veröffentlichung der Daten sei Unrecht geschehen.

Beitrag bei SWR4:

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