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Im Freibad kann man jetzt sein Handy laden

Bild: swt

Noch können Enten im Freibad schwimmen – Bild: swt

Wer kennt das nicht: Man sitzt im Freibad und auf einmal meldet sich da Handy. Nur noch 2% Akku. Da war man aber lange im Wasser. Jetzt heißt es: Powerbank anschließen. Doch die wenigsten haben eine dabei. Einziger Ausweg: Nach Hause gehen. Dabei ist es doch noch so schön. Aufs Handy verzichten geht aber auch nicht.

Für dieses Dilemma gibt es ab dem 5. Mai – Freibaderöffnung – eine Lösung im Tübinger Freibad. Azubis der Stadtwerke haben in den Schließfächern im Freibad Ladestationen gebaut, die mit 100% Sonnenenergie betrieben werden. So wie sich das in Tübingen gehört.

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Solaranlage lädt dein Handy – Bild: swt

Projekt von Azubis bei den Stadtwerken

Bei ihrem Azubi-Projekt „E-Ladestationen“ beschäftigten sich die Auszubildenden aller drei Lehrjahre bei den Stadtwerken Tübingen rund fünf Monate lang mit der Planung, technischen Konzeption, Bau und Inbetriebnahme der Photovoltaik-Lade-Station, erzählen die Stadtwerke.

Besonders die Wahl des besten Standortes und die saubere Installation der Technik stellten die kaufmännischen und technischen Azubis auf die Probe. Was einfach klingt und für den Badegast dezent im Umkleidetrakt verbaut ist, erweist sich als ausgeklügeltes System. Ein Photovoltaikmast, bestückt mit zwei Solarpaneelen, versorgt vier zu E-Ladestationen mit 230-Volt-Standardsteckdosen umgebaute Schließfächer mit umweltfreundlichem Solarstrom. Bei einem durchschnittlichen Sommertag können etwa 150 Smartphones mit Strom aus der Sonne aufgeladen werden.

Wenn einmal die Sonne nicht scheint, springt eine Autobatterie ein, die zwischen Photovoltaikanlage und Ladestationen geschaltet ist.

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