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DGB will Palmer nicht als Redner am 1. Mai

Da hat sich Boris Palmer extra den 1. Mai freigehalten, um eine Rede beim DGB zu halten. Immerhin ist er ja Oberbürgermeister und Grüner. Es könnte besser nicht passen. Doch das klappt nicht und deswegen gibt sich Palmer beledigt:

Der Tübinger Kreisverband des Deutsche Gewerkschaftsbunds (DGB) will nämlich nicht, dass Boris Palmer bei der Kundgebung am 1. Mai in Tübingen ein Grußwort hält. Das berichtet Boris Palmer auf seiner Facebook-Seite und wurde vom DGB bestätigt. Grund seien Aussagen zur Flüchtlingspolitik von Palmer in den vergangenen Monaten. Man habe ihn bewusst nicht eingeladen und hätte sich stattdessen über Grußworte der 1. Bürgermeisterin Christine Abogast oder des Tübinger Landrats Joachim Walter gefreut. Die hatten aber keine Zeit, deswegen habe man sich entschieden einen Flüchtling statt den Politikern reden zu lassen.

Darüber regt sich Palmer auf Facebook auf. Seine Sichtweise zur Flüchtlingssituation sei überhaupt nicht “scheinheilig”, wie es der DGB Kreisverband Tübingen nennt. Und: Der DGB wolle noch nicht mal mit ihm sprechen. Das weist der Geschäftsführer des DGB Südwürttemberg Peter Fischer zurück. Er werde sich mit Palmer in Verbindung setzen. Allerdings wolle er sich nicht so kurzfristig in die Planungen des Kreisverbandes einmischen. Dieses Jahr werde Palmer nicht bei der DGB Veranstaltung sprechen. Die Pläne seien gemacht, die Entscheidung gefallen. Er wolle aber vermitteln, damit Palmer 2017 wieder sprechen dürfe.

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