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StuRa Heidelberg: Wir konnten in Tübingen keine Ansprechpartner finden

Am Montag hatten wir berichtet, dass zehn Verfasste Studierendenschaften einen offenen Brief an die Verhandlungspartner in den Stuttgarter Koalitionsverhandlungen geschrieben hatten, wo sie mehr Mitsprache forderten. Der StuRa Tübingen hatte nicht unterschrieben. Einer der Initiatoren aus Heidelberg hat uns erzählt, warum das nicht geklappt hat.

Von Constantin Pläcking

Der Justizreferent des Heidelberger Studierendenrats Tenko Glenn Bauer hätte gerne noch mehr Studierendenvertretungen mit im Boot gehabt. Er war einer der Initiatoren des offenen Briefs an die möglichen Koalitionspartner Grüne und CDU. Sein größtes Problem: Er konnte niemanden in Tübingen erreichen:

“Auf der Homepage ist leider kein*e wirkliche*r Ansprechpartner*in zu finden, außer die Arbeitskreise, bei denen lange nichts mehr aktualisiert wurde. Ich hatte also keine Ahnung wen ich anschreiben sollte (habe aber versucht anzurufen) und von den anderen [Verfassten Studierendenschaften] […] konnte mir keiner einen Kontakt nach Tübingen vermitteln, leider.”

Er wünscht sich aber eine bessere Zusammenarbeit auch mit Tübingen und erinnert an bessere Zeiten in der Vergangenheit: “Ich fände es echt toll wenn sich aus Tübingen […] jmd. meldet, da wir früher sehr gerne zusammen mit Tübingen für progressive Inhalte gekämpft haben, was bei der kommenden Koalition wohl umso nötiger werden wird.”

Im Gegensatz zu Tübingen hat die Verfasste Studierendenschaft in Heidelberg Ansprechpartner und Referate.

Anmerkung: Meine Presseanfrage in Heidelberg war nach nicht mal zwei Stunden beantwortet, noch am selben Tag kam eine Antwort, von jemandem, der aktiv im Prozess involviert war. Warum kann das bei uns nicht klappen? Seit 2014 hat sich leider so gut wie nichts verändert.

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