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Zehn Prozent mehr psychologische Beratungen wegen Stress im Studium

Im vergangenen Jahr haben etwa zehn Prozent mehr Studierende in Tübingen die psychologische Beratung des Studierendenwerks Tübingen Hohenheim in Anspruch. Vor allem die Stress im Studium sei ein Grund die Beratungsstelle zu besuchen.

Von Constantin Pläcking

Im Jahr 2015 haben 617 Personen in Tübingen die psychologische Beratungsstelle des Studierendenwerks besucht, berichtet die Einrichtung. Das seien etwa 60 mehr als 2014. Zwei drittel seien Frauen und im Schnitt 25 Jahre alt.

„Die häufigsten Beratungsanlässe sind depressive Verstimmungen, Schwierigkeiten mit der Stressbewältigung, Leistungsstörungen und Selbstwertprobleme. Dabei stehen studienbezogene Schwierigkeiten häufig in Wechselwirkungen mit der psychischen Verfassung: Läuft das Studium nicht rund, verursacht oder begünstigt das psychische Symptome und umgekehrt“, erklärt Diplom-Psychologe Stefan Balz vom Studierendenwerk.

Des Weiteren seien auch Prüfungsängste, Ängste in Bezug auf die Zukunft und Schwierigkeiten mit der Familie oder dem Partner ein häufiges Thema in den Sitzungen, berichtet das Studierendenwerk.

Jeder Beratungstermin dauert normalerweise 50 Minuten. Die Psychologen begleiten die Studierenden im Durchschnitt über einen Zeitraum von knapp vier Sitzungen. Das Beratungsangebot wird durch den Semesterbeitrag der Studierenden gedeckt und ist somit für diese kostenfrei.

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