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Sechster Tübinger Songslam – “Marit und Klaus” setzt sich durch

Wie schon bei den letzten fünf Songslams war am Samstagabend im Löwen kein Platz mehr frei. Das Format wird Songslam genannt und dabei treten angehende Musiker und Bands im Wettstreit gegeneinander an. Das lockte etwa 200 Menschen in den Löwen.

Von Niklas Becker

Musikalisch stellten sich fünf EinzelakandidatInnen und eine Band der Publikumsjury. Die Entscheidung ist dabei nicht immer leicht gefallen. Zu Beginn lotete Moderator “Häns Dämpf” mit seinem Lied, “Kuh steht im Wald”, wie schlecht die Bewertung sein kann.

Marcus Holder und “Place” versuchten mit romantischen Liedern zu überzeugen. Paul sang mit Witz von der Kindheit bei Hippie-Eltern (“Ich werd Anwalt”) und Felix versuchte es mit ernsteren Themen und rockigen Melodien.

Im Finale setzte sich aber die Einpersonen-Band “Marit und Klaus” gegen die New-Folk- Band “Different Paul” durch und gewann ein Nudelsieb, Babybrei, Tortellini und Nutella. Die Sängerin kann das gut gebrauchen, ihrer WG hat das Sieb noch gefehlt und der Babybrei wurde schon am Sonntag verbraucht. “Marit und Klaus” spielte sich mit witzigen, ernsten und trotzigen Liedern von Problemen mit Körperbehaarung, Liebe in der linken Szene, Geschlechtsverkehr und einem verkatterten Sonntagmorgen in die Herzen des Publikums, wenn auch nicht in dieser Reihenfolge.

Damit war auch der sechste Tübinger Songslam ein voller Erfolg, der durch abwechslungsreiche Musik und witzige Moderation besticht. Zum Schluss bedankte sich “Häns Dämpf” noch bei Publikum, Musikern, dem Zimmertheater, das den Songslam veranstaltet, sowie dem Fluchweg-Schildchen und auf Vorschlag aus dem Publikum auch der CDU.

Die nächsten Songslams finden am sechsten Juni und vierten Juli im Löwen statt.

Und wer sich einen Eindruck von der Siegerband “Marit und Klaus” machen will, findet hier ihren Youtubechannel.

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