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Tübingen gegen Tierversuche – Tausende Menschen nehmen an Demo teil

In Tübingen wurde heute für mehr Tierschutz demonstriert. Etwa 1200 Menschen waren auf der Straße und haben auf einer Route von der Neckarinsel über die Neue Aula bis zum Regierungspräsidium ihrem Ärger Luft gemacht.

Von Clemens Geier

In Tübingen fand heute eine Demonstration gegen Tierversuche am Max Planck-Instituts in Tübingen statt. Sie wurde vom Verein “SOKO Tierschutz” organisiert. Laut Polizei nahmen etwa 1200 Personen daran teil. In der Sendung Stern TV auf RTL waren Bilder gezeigt worden, die Zustände zeigen sollen, in denen in Tübingen Tierversuche stattfinden. Diese waren von einem heimlich eingeschleusten Tierschützer gedreht worden.

Da aktuell in Tübingen der Marktplatz gesperrt ist, musste die Demo auf die Platanenallee ausweichen. Nach einer kurzen Kundgebung bewegte sich der Demozug dann zur Neuen Aula, während verschiedene Schlachtrufe, wie „Tierversuche gehören abgeschafft“ gerufen wurden.

Eine weitere Kundgebung fand dann auf dem Geschwister Scholl-Platz statt. Hier wurden die Forderungen nach einem endgültigen Ende der Tierversuche nocheinmal laut ausgesprochen.

Gleichzeitig wurde, mit Blick auf die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl, das „Abschaffen“ von Boris Palmer, der sich vor die Mitarbeiter des Max Planck-Instituts gestellt hatte, gefordert. Palmer selbst soll laut einigen Demonstranten trotz Ausladung auf der Demonstration gewesen sein.

Am Ende dieser Kundgebung zog die Demo weiter, um dann in das Regierungsviertel vor das Regierungspräsidium zu ziehen, wo ein heftiger Regenschauer für Abkühlung sorgte.

Dort fand dann eine dritte Kundgebung statt. Beim Rückweg zur Platanenallee waren die Demonstranten trotz durchnässter Kleidung gut gelaunt und ausgelassen.

Nach der Rückkehr auf die Neckarinsel wurde die Demonstration aufgelöst. Die Polizei konnte keinen außergewöhnlichen Vorkommnisse erkennen. Durch die große Zahl an Demonstranten kam es zu kleineren Verkehrsbehinderungen.

Edit 22:15 Uhr: Im Anreißer stand zuerst gegen Tierschutz. Das ist natürlich falsch.

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