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Weiter, grüner, schuldenfrei – Boris Palmer stellt Wahlprogramm vor

Am 19. Oktober wählt Tübingen einen Oberbürgermeister. Der alte möchte den Job gerne weiter machen und hat das Wort “Weiter” auch gleich zu seinem Wahlkampfslogan gemacht. Heute hat er sein Wahlprogramm vorgestellt.

Boris Palmer stellt sein Wahlprogramm vor. Foto: Olga Kazarova

Boris Palmer stellt sein Wahlprogramm vor. Foto: Olga Kazarova

Von Olga Kazarova

Als Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer sein Wahlprogramm am Freitagmittag der Presse vorstellt, ist klar: Seine Wähler möchte er nicht länger im Unklaren lassen worum es ihm geht. Deshalb das umfassende und bebilderte blaue Heftchen mit dem Titel “Weiter mit neuen Ideen”. “Weiter” ist das zentrale Wort des Wahlkampfs. Weiter, weil man mit OB Palmer am besten weiter komme und man deshalb mit ihm weitermachen solle. Im gedruckten Programm findet man aufgelistet die Erfolge der letzten acht Jahre, zumindest aus Palmers Sicht. Aber auch klar formulierte Ziele was Tübingens Zukunft angeht. Eine Entwicklungsrichtung soll bestimmt und auf Auseinandersetzungen eingegangen werden. Klare Worte! OB Palmer wünscht sich “einen grünen Aufschwung”, sowohl für die Natur, als auch für Bildung, Verwaltung und sieben weitere Kapitel, die sich im Wahlprogramm nachlesen lassen. Weiter keine Schulden zu machen, soll aber oberstes Ziel bleiben. Darauf ist man natürlich auch stolz. Ob und wie dieses Ziel eingehalten werden kann, wird sich in Zukunft noch zeigen.

Jugencafé und Waldseilgarten geplant

Interessant könnte vor allem die Planung eines Jugendcafés und eines Waldseilgartens werden. Beide sollen neuen Raum für Aktivitäten und sinnvollen Zeitvertreib bieten. Bezahlt und gebaut ist momentan noch nichts davon. Auf die Frage, wie sich Herr Palmer denn das Studentenleben in Tübingen vorstelle, kam leider keine genaue Antwort. Angesprochen wurde er auf das nahende Ende der Tangente, hier liegt die Schuld jedoch nicht bei der Stadt und deren Anwohnern. Ebenfalls ging es um ein eventuelles Verlagern diverser Nachtclubs in die Discounter-Halle neben dem Hauptbahnhof. Auch hier liegen weder genaue Pläne noch Zahlen vor. Die Stadt steht dort vor einem Interessenskonflikt, der nur schwer zu lösen ist. Gespräche mit Besitzern, Pächtern und Anwohnern werden geführt und weiterhin in Angriff genommen. Auf städtische Zuschüsse hofft man besser nicht, dies hätte eine kräftige Mieterhöhung zur Folge, die nicht vertretbar sei.

Das Studierendenwerk soll etwa 500 neue Wohnheimplätze schaffen

Für neu zuziehende Studenten gibt es erstmal eine gute Nachricht. Wohnräume sind natürlich knapp, sollen aber in den nächsten Jahren verdoppelt werden. Das Studierendenwerk wird kontinuierlich darum gebeten neue Wohnheimplätze zu schaffen. An die 500 sollten es sein. Auch an Hausbesitzer wird appelliert, denn jede freistehende Wohnung wird gebraucht. Unter der Brücke schlafen soll niemand müssen.

In den nächsten vier bis fünf Wochen wird Tübingen bunte Wahlplakate in den Leitfarben Grün, Blau und Orange zu sehen bekommen. Nähere Informationen, inklusive vollständigem Wahlprogramm, gibt es seit heute online, aber auch schon bald im Briefkasten. Für Boris Palmer hat der Wahlkampf nun definitiv begonnen.

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  1. Die Tübinger Affäre zur Oberbürgermeisterwahl, den Wahlbetrug mit nichtigen 66 000 Wahlstimmzettel vertuscht Palmer, Stadtverwaltung, Wahlamt, Kreistag, Landrat Walter, RP Tübingen, Strampfer Puchan samt VG Sigmaringen, samt Kretschmann und Gudio Wolf Organisation.. Wahlanfechtung bis Heute 31.01.2015 unbeschieden. Palmer am 12.1. sich unter seiner Talmudregel widrig als OB positionierte, Palmer samt Uni Engler, Bamberger wissend, die Fakten dokumentiert unter http://www.state-union.us unter dem Link Universitätsstadt Tübingen …

    1. cplaecking

      Das ist echt die allerbeste Comedy, die ich seit langem gelesen habe. Ach, Sie meinen das ernst? Dann ist ihnen auch nicht mehr zu helfen. Leider gehört dann wohl neckarSTUDENT für Sie auch zu ihrer Vertuschungsverschwörung. Aber damit konnen wir leben. Ziehen sie lieber den ALU-Hut ab, er sieht echt unsexy aus.

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