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Versuchte Vergewaltigung im Zug nach Tübingen

RegionalExpress am Morgen. Bild: D Petre/Piqs.de

Regional-Express am Morgen. Bild: D Petre/Piqs.de

Am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr ist einer 24-jährigen Frau im Zug aus Stuttgart nach Tübingen etwas passiert, was man keinem wünscht. Die Frau war im Zug kurz eingeschlafen und hatte deshalb den Ausstieg am Nürtinger Bahnhof verpasst. Als sie kurz vor dem Bahnhof Metzingen aufwachte, stand der 19-jährige Verdächtige plötzlich mit heruntergelassener Hose vor ihr. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchter Vergewaltigung.

Als sie an ihm vorbei in ein anderes Zugabteil flüchten wollte, umklammerte er die 24-Jährige und versuchte massiv, sie zu begrabschen, was aber aufgrund der Gegenwehr des Opfers letztendlich misslang. Als die bedrängte Frau um Hilfe rief, kamen ihr aus dem benachbarten Abteil in vorbildlicher Art und Weise vier junge Männer im Alter zwischen 20 und 22 Jahren zu Hilfe, zerrten den Angreifer von seinem Opfer weg und alarmierten über Notruf die Polizei.

Als der Zug kurze Zeit später in Metzingen planmäßig anhielt, konnten Beamte des dortigen Polizeireviers den Verdächtigen festnehmen. Auch Beamte der Bundespolizei waren vor Ort. Während der Festnahme und auf dem Weg zum Polizeirevier beleidigte der 19-Jährige die eingesetzten Beamten heftig. Weil er anschließend in der Gewahrsamszelle randalierte und dabei versuchte, sich selbst zu verletzen, mussten ein Notarzt und der Rettungsdienst hinzugezogen werden.

Der bislang polizeilich noch nicht bekannte Beschuldigte wurde noch im Laufe des Sonntags auf Anordnung des zuständigen Bereitschaftsrichters in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Quelle: Polizei

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