Home > Kultur > Tübingen wird vorerst nicht Weltkulturerbe

Tübingen wird vorerst nicht Weltkulturerbe

Neckarfront Tübingen

Neckarfront Tübingen

Im Sommer 2012 hatten sich die Universitätsstädte Marburg und Tübingen beworben um in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen zu werden. Jetzt hat die Kultusministerkonferenz jetzt nach längerer Prüfung entschieden, dass die beiden Städte nicht dabei sein werden, wenn es um die deutschen Nominierungen geht.

Oberbürgermeister Boris Palmer zeigte sich enttäuscht. Er wolle nun Prüfen lassen, ob eine Bewerbung in Zukunft möglich sei. „Ich danke allen Engagierten, insbesondere der Universität Tübingen und der Universitätsstadt Marburg für die bisherige gute Zusammenarbeit.“

Der Oberbürgermeister verwies darauf, dass der bisherige Bewerbungsverlauf für die Stadt viele positive Effekte gehabt habe. So ist zum Beispiel seit geraumer Zeit ein umfassender archäologischer Kataster in Arbeit. In einem Fachgutachten hat der renommierte niederländische Universitätshistoriker Professor Willem Frijhoff die enge Verzahnung von Universität und Stadt aufgearbeitet. Das geistige Erbe einer über 500 Jahre alten Universität zeichnet Tübingen noch heute in besonderem Maße aus. Der kulturelle Raum, der über viele Jahrhunderte durch die enge Verbindung von Stadt und Universität entstanden ist, stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar.

You may also like
Video aus dem Tübinger Freibad begeistert das Netz
19-Jährige auf Heimweg belästigt
UN-Hochschulgruppe: Arbeit mit dem StuRa “wahnsinnig frustrierend”
Das erste Heimturnier des Rugby Club Tübingen

Leave a Reply