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Strandbar auf dem Neckarparkhaus eröffnet am 1. Juni

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Logo der Strandbar

Erst war es nur eine Idee, jetzt wird sie Wirklichkeit. Ab 1. Juni wird es auf dem Neckarparkhaus eine Strandbar geben. Das hat die Stadtverwaltung genehmigt. Probleme gibt es mit einigen Nachbarn, die sich gegen die Bar aussprechen.

Von Katharina Klaus

Am vergangenen Dienstag fand im Amt für Ordnung und Gewerbe eine Informationsveranstaltung zur Eröffnung der Strandbar Tübingen statt. Eingeladen waren vor allem Anwohner und Gewerbetreibende der Wöhrdstraße, Friedrichstraße und Gartenstraße. Ziel war es nicht nur, das Projekt vorzustellen, sondern auch die Kritik und Wünsche der direkt betroffenen Anwohner zu hören.

Rund 40 Teilnehmer fanden sich im Obergeschoss des Bürgerbüros ein. Durch die Veranstaltung führte Rainer Kaltenmark vom Ordnungsamt, stellvertretend für das Team der Strandbar kamen Ideenhaber Stanislav Poliakof und Mit-Inhaber Sven Haag zu Wort. Die beiden erläuterten anhand einer Präsentation zunächst die Rahmenbedingungen, des schon 2011 als Idee aufgekommen Projekts.

Das Ganze soll auf den Parkdecks 7 und 8 des Neckarparkhauses in der Wöhrdstraße stattfinden. Von den dort verfügbaren 1200qm werden zum Schutz der Anwohner nur 800 qm benutzt, auf denen zum Großteil Sand aufgeschüttet wird. Bei gutem Wetter dürfen sich dann vom 1. Juni bis zum 31. August montags bis sonntags von 11 bis 22 Uhr jeweils maximal 200 Besucher gleichzeitig ganz im Vorbild des Sky Beach Stuttgart amüsieren. Ausdrücklich betont wurde auch, dass sich das Angebot nicht nur an Studenten richte, wobei die Preise mit 2 Euro für ein kleines Bier trotzdem sudentenfreundlich gehalten werden sollen. Es ginge nicht darum, über den Dächern Tübingens zu feiern sondern darum, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der man abschalten und im Liegestuhl die Sonne genießen könne.

Nach der Vorstellung betonte Poliakof, dass er sich ein gutes Miteinander mit den Anwohner wünsche, was allerdings teilweise auf taube Ohren stieß. Im Lauf der anschließenden Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern der Strandbar wurde klar, dass neben der geplanten Hintergrundmusik besonders ein Punkt Sorge bereitet: Was passiert mit den Strandbar-Besuchern nach 22 Uhr? Werden sich diese dann noch weiter in der Wöhrdstraße versammeln? Obwohl das Team der Strandbar versicherte, dass dem mit mehreren Maßnahmen entgegen gewirkt werden soll, blieben die Anwohner teilweise kritisch. Kaltenmark bestätigte, dass sich ab Juni die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes hauptsächlich auf den Bereich um die Strandbar konzentrieren werden. Von Seiten der Betreiber sei eine Zusammenarbeit mit dem Top 10 und dem blauen Turm geplant, so würden unter den Besuchern beispielsweise Top 10 Gutscheine für die Zeit nach 22 Uhr verteilt.

Bereits im Vorfeld hatten sich negative Stimmen an die Stadt Tübingen gewandt, die das Projekt verordnungsrechtlich prüfte. Fakt ist, dass die Strandbar am 1. Juni eröffnen wird. Zu den Plänen für die kommenden Jahre äußerten die Betreiber sich nicht.

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