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TOP-10 schafft Mittwochs-Rabatt für Studenten ab

Dieser Artikel war ein Aprilscherz. Nichts davon ist wahr.

Es war die beliebteste Party im Top-10: Die Studentennacht am Mittwoch mit kostenlosem Eintritt und halbem Preis für die Getränke. Jetzt hat das Top-10 bekannt gegeben, den Getränkerabatt für Studenten am Mittwoch zum Sommersemester abschaffen zu wollen. Bis jetzt konnten Studenten mit gültigem Ausweis Mittwochs bis 23 Uhr ohne Eintritt in den Club kommen und zahlten dort auf fast alle Getränke den halben Preis.

Am Mittwoch steigt die Stu Dance zum letzten Mal mit halbem Getränkepreis. Bild: Top10

“Schon länger finanzieren wir den Mittwoch über die Einnahmen des Freitag und Samstag”, sagt Heidemarie Beinhardt aus der Geschäftsleitung der Tübinger Filiale. “Wir haben uns von der Einführung erhofft, mehr Studenten auf unser hochwertiges Angebot am Wochenende aufmerksam zu machen. Leider kommen die meisten Studenten nur Mittwochs.”

Der Plan für den Mittwoch scheint deshalb zu sein, auch hier mehr finanzkräftiges Publikum aus der Umgebung anzulocken. “Natürlich sind auch weiterhin Studenten willkommen, aber nur wenn sie Eintritt und den vollen Preis zahlen”, so Beinhardt weiter.

Um das neue Publikum zufrieden zu stellen, wird auch an den Räumlichkeiten gebastelt. So wird der Clubraum mit dem Fiesta getauscht, um die Schlagerwelt einem noch größeren Publikum zugänglich zu machen. Das sei notwendig, da Schlagersänger wie Helene Fischer auch beim Zielpublikum immer beliebter werden. Songs wie “Atemlos durch die Nacht” seien die neuen Superhits der Generation.

Vertreter der Bürgerinitiative “Top-10 ist gut, nur nicht da wo wir wohnen” unterstützen das Vorhaben: “Weniger Studenten sind immer eine gute Idee. Wir begrüßen, dass das Top-10 jetzt mehr auf ältere Schlagerfans setzt. Die sind wenigstens nicht so laut”, sagt Siegfried Häberle, Vorsitzender der Initiative. Zuvor hatte die Initiative immer eine sofortige Schließung des Top-10 gefordert, der neue Kurs des Clubs scheint auch Teil eines Deals mit der Bürgerinitiative zu sein.

Studentenvertreter fühlten sich nicht zuständig die Entscheidung zu kommentieren. Eine Party die Woche pro Woche tausende Studenten anzieht, sei “nicht relevant für eine Studentenvertretung.” Stattdessen wurde auf die “viel bessere” Clubhausparty verwiesen, die demnächst unter dem Motto “Gleichparty – Gegen das Ausgeben von Getränken an Frauen” steht.

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