Home > Studentenleben > Party > Schwarzes Schaf macht zu – Zwei Abschlusspartys geplant

Schwarzes Schaf macht zu – Zwei Abschlusspartys geplant

Der Besitzer des Schwarzen Schafs. Foto: Nico Reichenthaler

Mohammed Esmail im Schwarzen Schaf. Foto: Nico Reichenthaler

Die Studentenbar Schwarzes Schaf schließt ihre Pforten. Das gaben die Betreiber am Freitagabend bekannt. “Es macht kein Spaß und geht so nicht mehr weiter”, sagt Mohammed Esmail, Mit-Betreiber des Schwarzen Schafs. “Wir wollen keine schlechten Partys veranstalten. Das geht nicht, wenn man nicht tanzen und feiern kann.”

Nach massiven Protesten von Nachbarn hatte die Bar massive Einschränkungen hinnehmen müssen. Auch ein Bürgerdialog mit Boris Palmer hatte nicht zu einer Einigung geführt.
“Mit den ganzen Einschränkungen, die wir nun haben, ist das Schaf nicht mehr annähernd das, was es früher einmal war. Es funktioniert so nicht – zumindest nicht an diesem Ort!”, sagten die Betreiber auf Facebook.

Die Besitzer der Bar suchen jetzt eine neue Location mit weniger Problemen. Sie glauben auch dran, dass die Stadt Möglichkeiten zum Feiern für die 29.000 Studentinnen und Studenten bereithalten muss. “Es gibt einige mögliche Locations für uns in Tübingen”, sagte Esmail.

Für alle Schaf-Fans gibt es allerdings noch Trost. Demnächst
soll es zwei Abschiedspartys in der alten Location in der Herrenberger Straße geben. Die erste am 26.3.

Auch wenn jetzt einige auf die Nachbarn sauer sein könnten: Die Betreiber mahnen zur Rücksicht. “Bitte lasst aber die Anwohner in der Herrenberger Straße in Ruhe! Stress machen bringt gar nichts!”, sagen sie auf Facebook ihrer Fangemeinde.

You may also like
Die Party nach dem Stocherkahnrennen – Wohin gehen?
Aprilscherz: Der Verkehr in der Mühlstraße bleibt wie er ist.
Bald kommen Verkehrskontrollen für Fahrradfahrer in Tübingen
“Wir dürfen keine Angst haben” – Schweigeminute im Gemeinderat zu den Anschlägen in Paris

0 Response

  1. Warum eigentlich nicht nach Reutlingen zum Feiern gehen? Dann kriegen die eben die Gewerbesteuer am Ende. (Schreibt einer, der nun an einem Proberaum in Reutlingen beteiligt ist, weil es in Tübingen hoffnungslos mit sowas ist. Das selbe in Grün, könnte man sagen.)
    Schade um’s Schaf. Es wäre nun schön, wenn die Stadt den Betreibern helfen könnte, eine Alternative zu finden.

  2. Pingback : Exklusiv: Schwarzes Schaf übernimmt Tangente | neckarSTUDENT

Leave a Reply