Home > Tübingen > Volles, attraktives Tübingen

Die Stadt Tübingen füllt sich mehr und mehr. Dank Doppeljahrgang und Wegfall der Wehrpflicht machte die Zahl der Studierenden in der Universitätsstadt Tübingen einen großen Sprung. Laut Statistik waren zum Sommersemester 2013 26.178 Studierende an der Universität Tübingen eingeschrieben. Zum Vergleich lag die Zahl zum Sommersemester 2012 bei 24.817 Studierenden, fünf Jahre zuvor bei 22.219 Studierenden. Auch für das jetzige Wintersemester 2013/2014 sank der Ansturm nicht: Die Universität Tübingen blieb weiterhin attraktiv für Studienanfänger und man startete mit einer Rekordzahl von rund 28.700 Studierenden ins neue Semester – knapp 2.600 Studenten mehr als im vorigen Semester. Doch wie geht die Universität mit einem solchen Ansturm um, der wohl auch in den nächsten Jahren nicht weniger werden wird?

Tübingen ist beliebter als je zuvor.

Tübingen ist beliebter als je zuvor.

Wie die Universität auf Ihrer Website berichtet, „hat man bereits in vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen.“ Man schuf über 1.000 neue Studienanfängerplätze und 40 neue Professorenstellen im Rahmen des Ausbauprogrammes „Hochschule 2012“ des Landes Baden-Württemberg. Es wurden neue Studiengänge eingeführt, wie zum Beispiel die Medizintechnik mit der Universität Stuttgart. In den Aspekten Forschung und Lehre hat man unter anderem bei der Medienwissenschaft/Medienpraxis ausgebaut und somit neue Studienplätze geschaffen. Darüber hinaus ermöglichen die neuen Professuren neue Schwerpunktsetzungen und Spezialisierungen in anderen stark nachgefragten Fächern wie zum Beispiel der Biochemie. Seit 2010 sorgt die Arbeitsgruppe „Raummanagement“ zudem für die effiziente Nutzung der Hörsäle und Seminarräume. „Der Ansturm der Studierenden in diesem Semester hat die Universität vor deutlich größere Herausforderungen gestellt als im vergangenen Wintersemester. Aber die Universität tut alle, um ihre Raumressourcen effektiv zu nutzen und konnte auch in diesem Semester alle Veranstaltungen unterbringen“, meinte Antje Karbe, Pressesprecherin der Universität Tübingen.

Auch von Seiten des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim wurde frühzeitig viel unternommen. Laut Nicole Hoppe, Pressesprecherin des Studentenwerks, wurde darauf geachtet, dass nötige Sanierungen in den Wohnheimen vor 2012 durchgeführt werden, sodass es zu keinen Zimmersperrungen kommt. Da aber beinahe alle Wohnheimplätze belegt sind, wurden am WHO Notunterkünfte angeboten und man startete eine Privatzimmervermittlung. Per Mail wurde bei Privatpersonen nachgefragt, ob sie nicht einen Schlafplatz wie eine Couch für die Studienanfänger anbieten könnten. „Die Notunterkünfte und das „Couchsurfing“ waren beide erfolgreich“, so Hoppe. Jedoch versuche man  weiterhin eine Kapazitätenaufstockung der Wohnheimplätze zu erreichen. Darüber hinaus habe man geplant die Mensakapazitäten zu erhöhen und weitere Öffnungszeiten einzuführen. „Generell sind wir aber zufrieden mit der Lage“, meinte Hoppe. Man sei guter Dinge für die Zukunft.

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