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Statt Audi: Papst gibt Limburger Bischof alten Renault 4 aus Tübingen

Papst Franziskus steht in Sachen Protz und Prunk im Gegensatz zu seinen Vorgängern. Während diese die ganz dicken Karossen fuhren, lehnte der aktuelle Pontifex diese bisher ab. Einem solchen Verfechter von Bescheidenheit stößt es ganz übel auf, wenn er hört was seine Schäfchen im Bistum Limburg so treiben. Es ist von authoritärem Führungsstil und von Verschwendung bei Bischof Tebartz-van Elst die Rede. Fast 8 Millionen Euro mehr als geplant soll der prunkvolle Bischofssitz gekostet haben.

Papst Franziskus begutachtet Häberles Renault 4 auf dem Gelände der Tübinger Luthergemeinde. – Bildquelle: vaticaninsider.it

Eine solche Verschwendung soll es unter der Führung des Argentiniers in der katholischen Kirche nicht mehr geben. Deshalb hat sich der Papst nun persönlich der Sache aus Hessen angenommen. Zur Bestrafung hat sich Papst Franziskus eine besonders perfide Sache für den Bischof ausgedacht. Mit sofortig auszuführendem Päpstlichen Geheimdekret verfügte der Papst nun den Austausch des Dienstwagens von Tebartz-van Elst. Statt eines protzigen AUDI Q7 SUVs muss der Bischof nun bis auf Weiteres mit einem alten Renault 4 Baujahr 1967 sein Bistum bereisen. Es sei ihm nicht gestattet sich von seinem Verdienst einen neuen Wagen zu kaufen.

Neusten Erkenntnissen zufolge hat sich der Papst sogar selbst auf die Suche begeben. Fündig wurde er bei Peter Häberle aus Lustnau. “Ich habe die Anzeige schon seit fast 4 Jahren im Internet. Nie hat sich jemand gemeldet. Ich hätte ihn fast schon auf den Schrottplatz gebracht. Jetzt habe ich ihn doch noch losbekommen”, freut sich der evangelische Pfarrer und zweifache Familienvater. “Der hat gut und gerne seine 350.000 km drauf und bekommt seit Jahren keinen TÜV mehr. Dafür haben die uns noch 5.000 € gegeben.”

Kardinal Lajolo reist zur Schlüsselübergabe an. Bildquelle: tagesschau.de

Kardinal Lajolo reist zur Schlüsselübergabe an. Bildquelle: tagesschau.de

Aus Kreisen des Vatikans heißt es, die Reparatur des Renault für den TÜV hätte über 40.000 € gekostet. Mehr als man durch den Verkauf des 2 Monate alten Q7 noch erhalten habe.

Gerade für die Generalüberholung des 30 PS Motors habe man besonders viel berappen müssen. Geld spiele aber keine Rolle. Immerhin solle es gegen die Verschwendungssucht eines Kirchenmannes gehen. Die Schlüssel für den Oldtimer wurden dem Bischof heute von Kardinal Giovanni Lajolo bei einem freundschaftlichen Besuch in Limburg in bescheidener Runde überreicht.

Achtung Satire. (Damit es auch jeder weiß)

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