Home > Studentenleben > Duschverbot im WHO

Aushänge an den betroffenen Wohnungen weisen darauf hin. Bis auf weiteres ist das warm Duschen in einigen WGs im Studierendendorf WHO verboten.

Wohnheim im WHO – Bild: my-stuwe.de

Der Grund: Bei einer Routineuntersuchung des Studentenwerks wurden eine zu hohe Anzahl Legionellen im Wasser gefunden.

Legionellen sind Umweltkeime, die eigentlich immer im Wasser vorkommen, aber bei erhöhter Menge zur Gesundheitsgefahr werden können. Sie vermehren sich in warmem Wasser. Gefährlich werden können sie aber nur, wenn sie eingeatmet werden. Dies geschieht meist durch kleinste Wassertröpfchen in der Luft, die aus Klimaanlagen kommen, aber eben auch beim warm Duschen entstehen können. Eine Infektion durch Legionellen beginnt meist mit Husten, Durchfall und Fieber. Im späteren Verlauf kann es zu schweren Lungen- und Rippenfellentzündungen kommen.

Laut des Studentenwerks Tübingen-Hohenheim, besteht allerdings keine Gefahr für das Trinkwasser. Kochen und Trinken sei weiterhin problemlos möglich. Auch kalt duschen sei noch eine Option. Man kümmere sich mit Nachdruck um das Problem und wolle so schnell wie möglich eine Thermobehandlung durchführen, welche die Legionellen abtöten soll.

So lange müssen einige Studis sich mit einer kalten Dusche begnügen. Zum Glück ist es Sommer in Tübingen.

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