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3. Ergebnis: Wahl zum Allgemeinen Studierendenausschuss

Graphik AStA 2013

Ergebnis der Wahl zum AStA 2013

Bei der diesjährigen Wahl konnten sich die Fachschaften Vollversammlung und die Grüne Hochschulgruppe durchsetzen und führen die Koalition fort. Mit 65% der Stimmen bekamen diese beiden Gruppen nun auch fast eine 2/3 Mehrheit. Die politischen Hochschulgruppen verlieren an Stärke und liegen jetzt bei 35%. Nach dem Ausnahmejahr 2012, bei dem die FSVV und GHG nur 50% erreichten, hat die diesjährige Wahl nun wieder den Zustand von 2011 und 2010 erreicht.

Durch das Stimmrecht der Senatoren erhöht sich nun der Anteil für die FSVV und GHG auf 73,3 % während sich der Anteil der Sitze für die politischen Hochschulgruppen auf 26,7%  verschlechtert.

Im AStA sitzen nun:

RCDS/LHG: Eva-Maria Konrad, Denise Gerath, Martin Brüssow (Nachrücker)
GHG: Sonja Völker, Maximilian Wiedenmann, Eva Maria Burk, Lukas Richter, Agathe Mulot (Nachrückerin)
FSVV: Inka Wolf, Christian Mina, Stefanie Christin, Caroline Arnold, Johannes Störz, Isabella Bauer (Nachrücker)
JuSo-HG: Lukas Kurz
Die Studentischen Senatoren haben bereits einen Sitz im AStA. Deswegen rücken die Personen mit den nächstmeisten Stimmen von der Liste nach.

2. Ergebnis: Wahl der Studentischen Senatoren

gewählt sind:

Sonja Völker (GHG) mit 908 Stimmen

Christian Mina (FSVV) mit 764 Stimmen

Caroline Arnold (FSVV) mit 684 Stimmen

Denise Gerath (RCDS) mit 434 Stimmen

Dokument der Universität

1. Ergebnis: Wahl der Organisationssatzung der Verfassten Studierendenschaft

Ohne die Einberechnung der Nichtwähler

Ohne die Einberechnung der Nichtwähler

Laut des vorläufigen Ergebnisses bekommt Tübingen einen Studierendenrat. Damit setzt sich das Modell der Fachschaften und der Grünen Hochschulgruppe gegen das Studierendenparlament von RCDS, LHG, JuSos und Piraten durch. Abgegebene Stimmen: 3079, darauf entfielen 1732 für den StuRa und 1210 für den StuPa. 137 Stimmzettel waren ungültig. Wahlbeteiligung (nur VS) bei 12,0 %.

Interessant wird das Bild allerdings, wenn man die Nichtwähler mit einbezieht. Insgesamt sind nur 7 % aller Studis an der Uni Tübingen für den Studierendenrat. Nur 5% wären für das Studierendenparlament gewesen.

Ergebnis Wahl mit Nichwählern

Mit Einberechnung der Nichtwähler

Es zeigt mit 88% Nichtwählern ganz klar, wie groß das Interesse und damit auch die Wichtigkeit der Wahl ist. Dies mag eine bittere Erkentnis sein, aber alle an der Universität politisch Aktiven müssen diese Zahl ernst nehmen, wenn sie bei den StuRa Wahlen im Herbst eine bessere Beteiligung wollen.

Dokument der Universität

0 Response

  1. Hast du ne Idee, warum die FSVV und GHG schon scheinbar immer so … stark sind? Oder schaffens die politischen Hochschulgruppen nicht, Themen zu setzen?

    1. Sebastian

      1. Die Fachschaften haben halt ein gigantisches Netzwerk. Das sind die Leute, die man in den Studiengängen erlebt, die die Erstie-Hütten organisieren etc. Und mit den Fachschaftlern selbst lässt sich halt mehr Wahlkampf machen als die paar Hochschulgruppen mit maximal 12 Leuten auf die Beine stellen können. Das die Informationspolitik der FSVV das Interesse an Hochschulpolitik niedrig hält, verstärkt den Effekt natürlich.

      2. Die Leute, die sich engagieren, können zu einer Hochschulgruppe gehen und müssen sich damit zu einer Partei bekennen. Wenn sie das nicht wollen, z.B. aus dem nicht ganz absurden Grund, dass sie keiner Partei nahe genug stehen, gehen sie in die Fachschaften. Und wenn sie in den Fachschaften ernsthaft Hochschulpolitik machen wollen, müssen sie in die FSVV-Sitzungen. Und da kriegen sie dann die eingeübten Narrative zu hören von der bösen Uni, die die Studenten verarscht und von den anderen Hochschulgruppen, die dem Rektorat gehorchen. Und warum sollen sie den Senf dort nicht glauben? Sie haben ja keine anderen Informationsquellen.

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