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Hochwasser in Tübingen

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Ammer in Tübingen Sonntag Nacht. Foto: Pueblo Escobar (Facebook)

Glück hatte Tübingen am Donnerstag. Wäre das Stocherkahnrennen nur 2 Tage später gewesen hätte es die Traditionsveranstaltung wohl so nicht geben können.

Grund ist das Hochwasser in Tübingen mit der dazugehörigen Stömung durch ergiebigen Dauerregen. Der Pegel an der Steinlach stieg von Donnerstag bis Sonntag morgen von 50 cm auf über 200 cm. In Kirchentellinsfurt von 150 cm auf 591 cm am frühen Sonntag morgen. Das ist ein Zentimeter höher als der Höchststand von 1978. Die Stocherkähne am Hölderlinturm wurden vom Wasser übereinander geschoben. Außerdem soll sich ein Kahn losgerissen haben und Flussabwärts getrieben sein. Die B27 bei Kirchentellinsfurt stand 40 cm unter Wasser und war gesperrt. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland ist Tübingen aber glimpflich davon gekommen.

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Gesunkene Stocherkähne nach Hochwasser. Foto: Felix Metzger

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Verkeilte Kähne Foto: Felix Metzger

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Übereinander gestapelte Kähne Foto: Felix Metzger

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